Prolight + Sound bei Facebook
xing1

Impressionen

Lade Dir den Flash Player um die Diashow zu sehen.

Tag-Wolke

Kalender

Februar 2008
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
2526272829  

Archiv Februar, 2008

AR - The future is now


Mittwoch, 27. Februar 2008

IR steht für Infrarot, ER für eine Krankenhausserie, aber AR? Augmented Reality (”erweiterte Realität”) ist die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung die aber, im Gegensatz zu reiner VR (”virtueller Realität”) immer noch in eine wirkliche Umgebung eingebettet ist. Oder anders gesagt: Das Holodeck auf der Enterprise - die wohl bekannteste Anwendung des AR-Prinzips. Wenn dort beispielsweise Worf mit seinem D´k tahg (einer Art Dolch) trainiert, sind sowohl Klingone als auch Messer real existierende Gegenstände. Allerdings werden die Objekte, gegen die Worf antritt, durch den Computer generiert und als manipulierbare Objekte in einen real existenten dreidimensionalen Raum eingefügt. Zukunftsmusik? Mitnichten!

Bereits heute finden sich zahlreiche AR-Anwendungsgebiete im Alltag wieder. Ob eingeblendete Freistoßlinien bei Fußballübertragungen oder moderne Head-Up-Displays in Flugzeugen - alle AR-Techniken erweitern den Informationsgehalt der realen Welt durch die Projektion von Computerdaten in den wirklichen Raum. Für die Veranstaltungsbranche gehört der Einsatz von AR-Technik zu einem der innovativsten Tools, wenn es um die zukünftige Raumgestaltung von Live-Venues geht. Durch die Verschmelzung von Live-Präsenz, Ton, Licht und AR-Präsentation können völlig neue Eventkonzepte entwickelt werden, die weit über die Grenzen des bisher Darstellbaren hinausgehen.

Marc Fischer von Advidia wird sich auf dem Media-Systems-Congress der Vermischung von Realität und Virtuellem widmen. Sein Vortrag “Zukunft der Präsentationstechnik? Augmented Reality - Eine Einführung” setzt sich sowohl mit dem Einsatz von AR als Marketinginstrument als auch mit der Verwendung als Live-Tool auseinander. Planer, Anwender, Event-Manager und natürlich alle Interessierten sind dazu am 13.03. in den Raum “Symmetrie 4″ eingeladen. Beginnen wird die Veranstaltung um 14.15 Uhr.

Hier noch ein schönes Beispiel dafür, wie genau sich AR in einen physikalisch korrekten Raum einbettet:

Hallenplan und Anfahrtsinformation zur Prolight+Sound


Mittwoch, 20. Februar 2008

Hier der Hallenplan zum Download (pdf). Einfach auf das Bild klicken. So kommen Sie schnell an Ihr Ziel.

hallenplan-ps.jpg

Weitere Anfahrtsinformationen zur Messe Frankfurt finden Sie hier…

Rich Media - Mehr als nur schick anzusehen ?


Freitag, 15. Februar 2008

beamer1.jpg

Hype, Hype, Rich Media. Zugegeben, die Zeiten, in denen die Nutzermehrheit mittels 28k-Modems das Netz unsicher machte, sind glücklicherweise vorbei. Hält man sich jedoch das starke Anwachsen von Webinhalten vor Augen, die versuchen, per Flash oder JavaScript mit ausuferndem Rich Media Content anstatt mit Nutzwert zu punkten, stellt sich die Frage, ob der performanceintensive Spaß sein Potential wirklich nutzen möchte. Denn dass mit der Zusammenführung von Daten, Video, Bildern und Sprache ein Informationspaket geschnürt werden kann, das besonders im Bereich der zeit- und ortsunabhängigen Interaktion (Kongresse, Vorlesungen, Seminare etc.) vielseitig einsetzbar ist, beweist nicht nur der zunehmende Erfolg von Videokonferenzen oder Onlinemeetings.

Der herausfordernde Titel der Veranstaltung “Rich Media: Hype oder Lösung” verspricht eine vielschichtige Ausbreitung des Themas und richtet sich an AV- und IT-Spezialisten, Planer, Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Stattfinden wird der von Uwe Röddinger präsentierte Vortrag am 13.03. 2008 um 9.45 im Raum “Symmetrie 2″.

Vorstellung Referenten II


Montag, 11. Februar 2008

 

Bereits seit 19 Jahren ist Michael Ebner in der Veranstaltungsbranche tätig. Nach seinem Studium, das er 1996 als Dipl.-Ing. (FH) der Theater- und Veranstaltungstechnik abschloss, ist er als freiberuflicher Veranstaltungstechniker tätig. Der Ravensburger hat zahlreiche Bücher verfasst (darunter Handbuch der PA-Technik und Elektronik für Veranstaltungstechnik) und betreibt seit 2001 das PA-Forum (Internetforum für Veranstaltungstechnik). Mit seiner Firma dBmess hat er sich auf Schallpegelmessungen nach der DIN 15905 Teil 5 spezialisiert. In seinem Vortrag auf der ProLight+Sound wird er über zuverlässige Lautstärke bei Veranstaltungen sprechen.


Dr.-Ing. Anselm Goertz
wird auf dem Media Systems Congress das Thema ‘Ein Jahr Erfahrungen aus dem Betrieb der weltgrößten Wellenfeldsyntheseanlage’ beleuchten. Goertz studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen und promovierte 1996 am Institut für Technische Akustik der RWTH. Ein Jahr später gründete er die Audio & Acoustics Consulting Aachen mit den Arbeitsschwerpunkten Entwicklung, Messtechnik, Projektierung und Training für professionelle Audiotechnik. Außerdem ist er freier Mitarbeiter im Musik Media Verlag für Fachzeitschriften wie Production Partner, Professional System u.a. tätig. Er ist Dozent in Akustik-Design an der Hochschule für Kunst und Design in Halle und Mitbegründer des Aufbaustudiengangs für multisensuelles Design.

 

Vorstellung einiger Referenten I


Donnerstag, 7. Februar 2008

mic1.jpg

Bereits seit 19 Jahren ist Michael Ebner in der Veranstaltungsbranche tätig. Nach seinem Studium, das er 1996 als Dipl.-Ing. (FH) der Theater- und Veranstaltungstechnik abschloss, ist er als freiberuflicher Veranstaltungstechniker tätig. Der Ravensburger hat zahlreiche Bücher verfasst (darunter Handbuch der PA-Technik und Elektronik für Veranstaltungstechnik) und betreibt seit 2001 das PA-Forum (Internetforum für Veranstaltungstechnik). Mit seiner Firma dBmess hat er sich auf Schallpegelmessungen nach der DIN 15905 Teil 5 spezialisiert. In seinem Vortrag auf der ProLight+Sound wird er über zuverlässige Lautstärke bei Veranstaltungen sprechen.

Messung von Sprachverständlichkeit – so lautet das Vortragsthema von Dipl.-Ing. Thomas Steinbrecher auf der ProLight+Sound. Der Senior Acoustic Designer ist in der Bose Professional Systems Division. Seinen Abschluss machte er als Diplom-Ingenieur in Electrical Engeneering an der Universität Applied Sciences in Hannover. Er ist Spezialist für die Anwendung der Bose Simulations-Tools Modeler und Auditioner. Mehr als 100 fest-installierte Soundsysteme in fast jeder Größe wurden von ihm designed. Bose ist besonders für seine innovativen Lautsprecher bekannt. Das Unternehmen gehört in Amerika, Europa, Kanada, Australien und Japan zu den Marktführern.

Hier gehts zum Programm

(Foto: sxc.hu)

Wellenfeldsynthese – die Bildung virtueller Klangräume (Teil 2)


Mittwoch, 6. Februar 2008

Die Wellenfeldsynthese als Methode der Schallfeldübertragung wurde ab 1988 systematisch entwickelt, beruht aber auf dem über 300 Jahre alten Huygensschen Prinzip (1678), das besagt, dass jeder Punkt einer Wellenfront als Ausgangspunkt einer Elementarwelle betrachtet werden kann. Im praxisgerechten Umkehrschluss wird die Wellenfront einer natürlichen Schallquelle (beispielsweise Bühnenmusiker) aus einzelnen Elementarwellen zusammengesetzt, die, durch Computersynthese gesteuert, in ein rings um den Zuschauer angeordnetes Lautsprecherarray gelenkt werden. Von dort aus werden diese Elementarwellen in den Zuschauerraum emittiert und zwar genau zu dem Zeitpunkt, in dem die Wellenfront der virtuellen Schallquelle ihren jeweiligen Raumpunkt durchlaufen würde. Ergo: Die ursprüngliche Wellenfront wird physikalisch wiederhergestellt - nur mit dem Vorteil, dass nun ein virtueller akustischer Raum mit den prinzipiell gleichen Eigenschaften der realen Schallquellen erzeugt wird.

Bei herkömmlichen Surroundverfahren wie 5.1 ist die Abhörposition auf einen einzelnen Punkt (sweetspot) optimiert. Verändert der Hörer seine Position nimmt die Ausgewogenheit des Klangbildes ab - was sicherlich jeder schon einmal erfahren hat, der mit mehreren Menschen über die heimische 5.1-Anlage eine DVD geschaut hat. Ein weiterer Nachteil der räumlichen Tonübertragung via Lautsprecherstereophonie ist, dass Schallquellen zwischen den Lautsprechern nicht beliebig angeordnet werden können, sondern immer an die Gerade zwischen linker und rechter Schallquelle gebunden sind. Wellenfeldsynthese ist dagegen eine 2D-Flächensimulation. Die Quellen sind auf Kopfhöhe angeordnet, wobei auf eine vertikale Dimension meist verzichtet wird, da das menschliche Ohr in der Vertikalen deutlich schlechter Geräuschquellen auflösen kann als in der Horizontalen. An jedem beliebigen Punkt im (horizontalen) Raum kann so durch die WFS eine gleiche Klangqualität und Tiefenstaffelung erreicht werden. Trotz komplexer Verarbeitungsschritte bei Aufnahme, Signalverarbeitung Wiedergabe besitzt die WFS also ein enormes Potential für verschiedenste Anwendungsbereiche.

Wellenfeldsynthese – die Bildung virtueller Klangräume (Teil 1)


Dienstag, 5. Februar 2008

welle1c.jpg Trotz weiter Verbreitung in Konzert- und Kinosälen, großer Akzeptanz im Heimanwendungsbereich und zunehmender Zahl formatoptimierter CDs und DVDs scheinen die Grenzen des mit konventioneller 5.1-Stereophonie Möglichen erreicht. Um das Schallfeld eines bestimmten Raums realistisch nachzubilden, rückt zunehmend das Verfahren der akustischen Wellenfeldsynthese (WFS) in den Fokus klangoptimierter Soundarchitektur.

Mit der praktischen Anwendung der Wellenfeldsynthese setzen sich auch zwei Vorträge im Rahmen der Prolight + Sound auseinander. Clemens Kuhn-Rahloff (Sonic Emotion AG) wird sich in seinem Referat am 13.03 um 12.45 Uhr Symmetrie 2 das derzeit im Bau befindliche Wellenfeldsynthese-System im Konzertsaal der Hochschule für Musik Detmold präsentieren. Das System umfasst 360 unabhängige Lautsprecherkanäle verteilt auf ein durchgehendes Lautsprecherarray rund um das Publikum (500 Plätze) sowie Deckenlautsprecher. Da der Saal für ein breites Repertoire genutzt wird (Kammermusik, Orchesterbesetzungen, zeitgenössische Musik, Big Band etc.) wird das System auch eine variable Raumakustik zur Verfügung stellen. Ein besonderer Punkt stellt die Integration des Systems in den Saal und die Innenarchitektur dar.

Anselm Goertz und Michael Makarski (beide Audio & Acoustics Coonsulting Aachen) sprechen in ihrem Referat über die Erfahrungen aus dem Betrieb der weltgrößten Wellenfeldsynthese-Anlage. Was hat sich bewährt, was gilt es zu verbessern? Vorschläge für eine Optimierung der Planungssituation, Einmessungen sowie Lautsprecherkonzepte werden dann am 13.03. um 14.15 Uhr, ebenfalls im Raum Symmetrie 2, diskutiert.

Prolight+Sound Media Systems | Offizieller Messe-Blog 2007-2010 is proudly powered by WordPress

Entries (RSS) and Comments (RSS).