Archiv April, 2009
Samstag ist Besuchertag

Ja, morgen werden die Hallen noch voller, die Stände noch lauter und die Luft noch wärmer. Der für alle Besucher offene Samstag ist traditionell und logischerweise der am stärksten frequentierte. Da bleibt zum Bloggen wenig Luft. Insgesamt kann man aber schon jetzt sagen, dass die Prolight+Sound 2009 wider Erwarten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugelegt hat. Empirisch, aber auch gefühlt. Welchen Aussteller oder Besucher wir auch gefragt haben - sie alle sind mit dem bisherigen Messeverlauf hochzufrieden. Nicht, weil sich das nett anhört, sondern aus voller Überzeugung. Eine solch durchweg positive Stimmung haben auch wir als beauftragte PR-Agentur im Vorfeld nicht unbedingt auf der Rechnung gehabt. Ein mehr als gutes Sprungbrett also für die Prolight+Sound 2010, die dann vom 24.03. - 27.03. hier in Frankfurt stattfinden wird. Das CI sieht schon ´mal äußerst gut aus. Bis dann, Blog ‘n Roll und allen Lesern vor Ort noch einen erfolgreichen Messeaufenthalt!
Marc Fischer und der Zauberspiegel
Wir haben Marc Fischer von aurea am Gemeinschaftsstand der innovativen Start-Ups getroffen, wo er uns die neuen Entwicklungen im Bereich Augmented Reality vorführte:
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Live Mixing auf der Pro Stage
Der Sennheiser Live-Mixing-Workshop war eines der Highlights des heutigen Tages. Obwohl Sennheiser den Workshop weltweit schon oft durchgeführt hat, war heute auf der Prolight+Sound quasi die Open-Air-Premiere. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Besucher auf dem Freigelände der Messe, um den Soundcheck der Band “Rauschenberger” zu verfolgen. Sie wurden auch eingeladen auf die Bühne zu kommen und sich alles ganz genau anzuschauen.
Drei der bedeutendsten Engineers der deutschen Musikszene, Oliver Voges, Wayne “Heights” Gittens und Svenja Dunkel, gestalteten den Workshop. Beim Mikrofonieren und Abmischen des Drum-Sets waren wir live dabei. Dass die Schlagworte des Workshops “Sound wird auf der Bühne gemacht!” und “Die Quelle gibt die Güte vor” nicht nur blanke Theorie bedeuten, wurde dabei auch gleich bewiesen. Bis es hieß: “Das klingt schon fast wie ein Schlagzeug” war es ein langer Weg - vom Mischpult zur Bühne und wieder zurück.
(Ton bitte entschuldigen, die Aufnahme war da draußen ein wenig schwierig):
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Vom “sweet point” zur “sweet area”
Wenn im Mai angehende Tonmeister in der Neuen Aula an der Hochschule für Musik in Detmold ihr Ohr schulen, können sie das nunmehr auch ohne visuelle Hilfen trainieren. Die Installation eines WFS- Raumklangsystems macht es möglich. Geschäftsführer von sonic emotion Renato Pellegrini stellte in seinem Panel auf dem Media Systems Congress Prinzip, Wirkungsweise und Aufbau einer solchen Installation vor, mit der sowohl eine genaue räumliche Lokalisierung und Abbildung von Punktschallquellen möglich ist, aber auch verschiedene Klangräume identisch nachgebildet werden können. Selbst im Customer-Bereich sind Anwendungen dieses Prinzips geplant, das dann auch mit deutlich weniger als den 400 in Detmold verbauten Speakern auskommen dürfte. Mehr dazu im Interview:
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Neumann-Workshop

Nils Hahmann und Annette Marquard führten heute durch den Workshop “Gesangsaufnahmen im Studio”. Der Toningenieur erklärte die Hintergründe und die Sängerin, Vocalcoacherin und Autorin, präsentierte in der Audiokabine zeitgleich eindrucksvoll am praktischen Beispiel wie welches Mikrofon klingt und wie man das Optimum aus der Stimme rausholen kann.
Am Neumann-Stand konnte sich jeder Besucher im Anschluss auch gleich noch selber ausprobieren.

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