Archiv ‘PLS 2009’
Marc Fischer und der Zauberspiegel
Wir haben Marc Fischer von aurea am Gemeinschaftsstand der innovativen Start-Ups getroffen, wo er uns die neuen Entwicklungen im Bereich Augmented Reality vorführte:
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Live Mixing auf der Pro Stage
Der Sennheiser Live-Mixing-Workshop war eines der Highlights des heutigen Tages. Obwohl Sennheiser den Workshop weltweit schon oft durchgeführt hat, war heute auf der Prolight+Sound quasi die Open-Air-Premiere. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Besucher auf dem Freigelände der Messe, um den Soundcheck der Band “Rauschenberger” zu verfolgen. Sie wurden auch eingeladen auf die Bühne zu kommen und sich alles ganz genau anzuschauen.
Drei der bedeutendsten Engineers der deutschen Musikszene, Oliver Voges, Wayne “Heights” Gittens und Svenja Dunkel, gestalteten den Workshop. Beim Mikrofonieren und Abmischen des Drum-Sets waren wir live dabei. Dass die Schlagworte des Workshops “Sound wird auf der Bühne gemacht!” und “Die Quelle gibt die Güte vor” nicht nur blanke Theorie bedeuten, wurde dabei auch gleich bewiesen. Bis es hieß: “Das klingt schon fast wie ein Schlagzeug” war es ein langer Weg - vom Mischpult zur Bühne und wieder zurück.
(Ton bitte entschuldigen, die Aufnahme war da draußen ein wenig schwierig):
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Neumann-Workshop

Nils Hahmann und Annette Marquard führten heute durch den Workshop “Gesangsaufnahmen im Studio”. Der Toningenieur erklärte die Hintergründe und die Sängerin, Vocalcoacherin und Autorin, präsentierte in der Audiokabine zeitgleich eindrucksvoll am praktischen Beispiel wie welches Mikrofon klingt und wie man das Optimum aus der Stimme rausholen kann.
Am Neumann-Stand konnte sich jeder Besucher im Anschluss auch gleich noch selber ausprobieren.

Individuelle Maßarbeit bei beyerdynamic

Die Firma beyerdynamic, mittelständiger Traditionshersteller aus Heilbronn, bietet dem Kunden neben der Serienherstellung seit drei Jahren nun auch schon individuelle Maßarbeiten an. “Da sind wir weltweit der einzige Hersteller, der das macht”, wie Gunter Weidemann, Business Unit Manager Consumer Products bei beyerdynamic, erklärt.
Die Kopfhörermanufaktur des Unternehmens fertigt je nach Kundenwunsch individuelle Einzelstücke an. “Das heißt, Sie können von zu Hause aus über das Internet Kopfhörer zusammenstellen, Farben, Designs und technische Daten wählen, wie Sie das möchten, von verschiedenen Seiten aus anschauen, so lange daran herum konfigurieren bis Ihnen das Ding richtig gut gefällt. Dann schicken Sie die Internetbestellung ab und innerhalb von zwei Wochen fertigen wir ganz persönlich für Sie Ihren eigenen Kopfhörer an und schicken Ihnen den nach Hause.” Die Kundenresonanz ist riesig, regelmäßig vor Weihnachten würden die Bestellungen immer noch einmal stark ansteigen, wie Weidemann weiterhin erklärt.
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Ausstellerstimmen
Wir haben in Halle 4.1, der Halle für mobile Beschallung, Mikrofone und Effekte, zwei Aussteller nach ihrem ersten Fazit zur diesjährigen Messe gefragt:
Robert Pletz, Coordination Manager der Bosch Communications Systems:
“Wir haben festgestellt, dass trotz der Krise eigentlich sogar mehr Leute kommen, um sich zu informieren, wie sie alle Defizite auffangen können und wie der neueste Stand der Technik ist. Wir haben das Gefühl, dass mehr Zulauf und mehr Interesse an den Produkten ist und für uns läuft es eigentlich sehr gut. WIr haben mit dem Agora-Zelt dieses Jahr einen ziemlich großen Wurf gemacht mit dem Lukather (Anmerkung der Redaktion: Steve Lukather, Mitbegründer der Band Toto und erfolgreicher Solokünstler) und auch da haben wir festgestellt, dass die Leute nicht nur wegen der Musik da sind, sondern auch wegen dem Sound.”
Gunter Weidemann, Business Unit Manger bei beyerdynamic:
“Wir sind seit vielen Jahren auf der Prolight+Sound und sind auch in diesem Jahr wieder mit unserem Besuch sehr zufrieden. Der Stand ist sehr gut besetzt und wir führen sehr viele Kundengespräche und gerade was unsere neuen Modelle angeht, stoßen wir auf sehr gute Resonanz hier auf der Messe - von daher sind wir mitten in der Zielgruppe. Der Samstag morgen wird auch wieder sehr wichtig für uns, da einem hier die Endkunden ganz unverblümt sagen wo der Schuh drückt, was ihnen gefällt und was nicht.”
Diskurstag

Es wird heiß. Nicht nur meteorologisch. Wenn heute um 12:00 Uhr in der Galleria.1 die Podiumsdiskussion “Zukunft der drahtlosen Produktionsmittel” startet und Herstellervertreter mit Rundfunkdirektoren und Abgesandten der Bundesnetzagentur Tacheles reden, sind sicherlich einige Aussagen für den Notizblock fällig. Wir werden auf jeden Fall dabei sein.
In Bezug auf Gespräche und Transparenz kann man auf jeden Fall jetzt schon zwischenfazitieren, dass die Branche bei der diesjährigen Prolight+Sound viel Wert auf Kommunikation legt. Ähnlich wie hier am Stand von Meyer Sound sieht es fächendeckend zweitweise bei einem Großteil der Austellerstände aus. Pressekonferenzen, Diskussionen, Showacts oder klassisches Networking rücken den Dialog zwischen Kunden, Experten, Presse und Ausstellern in den Mittelpunkt und transportieren wichtige Befindlichkeiten und Diskussionspunkte der Branche nach außen.
Die Theorie und Praxis der Fliegenden Bauten

Nach der Einführungsveranstaltung zu Fliegenden Bauten ging es im zweiten Vortrag zum Thema vor allem noch einmal um die Theorie und Praxis der beiden “Hauptprobleme” Fliegender Bauten: Baurecht und Wind. Während sich Jan Keppler, leitender Ingenieur im Büro von Ralf-Harald vom Felde, mit der rechtlichen Seite von Fliegenden Bauten beschäftigte und dabei die Anforderungen nach LBO und die Sicherheitsniveaus besprach, widmete sich Frank Bastians, Ingenieur und Mitgründer vom Büro Krasenbrink + Bastians, im zweiten Teil des Vortrag den Windlasten.
Keppler betonte bei den Rechtsfragen noch einmal, dass in Zweifelsfällen (die bei Fliegenden Bauten eher häufiger vorkommen, weil “es nicht so viele Statiker gibt, die sich mit Fliegenden Bauten auskennen”) “der Mann vom Bauamt immer Recht hat” (Keppler), aber häufig in Einzelfällen gemeinsame Lösungen gefunden werden können. » weiterlesen…
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