Nah dran!
“Nicht zu nah an die Sonne, Ikarus” las man schon bei Ovid. Interessant ist das aber trotzdem: Die gestochen scharfen LED-Wände produzieren bei genauerem Hinsehen ein eher unspektakuläres Bild. Jeweils eine rote, gelbe und blaue LED plus eine Menge Platz sind die Grundbausteine der bis zu 30 Meter langen Wände. Hersteller geben deshalb immer die “best viewing distance” an, das heißt eine optimale Entfernung, in der das Gitterraster nicht mehr wahrgenommen wird. Im Normalfall schließt das leider die Installation im heimischen Wohnzimmer aus – 10 bis 15 Meter sollten es schon sein.


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Am Ende also doch nicht alles Gold was glänzt. Wenn man weiß, was sich hinter der LED-Wand verbirgt, klingt die Technik doch recht unspektakulär. Hätte ich gar nicht gedacht… Das mit der Distanz ist mir aber auch schon aufgefallen. Ziemlich scheußliches Bild, das sich ergibt, wenn man den Mindestabstand nicht einhält und dann doch mal direkt vor der Projektion landet.