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Qualitätskriterien bei Speakern – Nie einer Meinung


Donnerstag, 19. März 2009

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Eines der Themen, welches auf der diesjährigen Prolight + Sound heiß diskutiert und dem innerhalb des Media Systems Congress (ALMA Symposium) eine eigene Diskussionsplattform zur Verfügung gestellt wird, ist die Frage nach den objektiven und subjektiven Kriterien bei der Bewertung von Speakern. Klar ist, dass man eine Vielzahl an objektiven Maßstäben wie beispielsweise Abstrahlwinkel, Frequenzgang auf Achse, dynamisches Verhalten, Impulsverhalten und Verzerrungen zur Hand hat, um eine Box qualitativ bewerten zu können. Letztlich geht das aber immer mit den persönlichen Befindlichkeiten des jeweiligen Hörers einher. Das fängt ja bereits bei der jeweiligen Vorliebe der Musik an. Denn selbstredend sind die relevanten Klangkomponenten andere, wenn die eigenen Präferenzen bei natürlichen Instrumenten und deren naturgetreuer Klangwiedergabe liegen, als wenn man sich primär an Beats und Bässen erfreut.

Zudem stellt sich die Frage, ob Mainstream als Qualitätsmerkmal herhalten kann. Dafür gäbe es hinreichend Argumente. Dagegen wohl auch nicht minder viele. So finden immer wieder Modelle, die eben nicht auf dem Breitbandkonzept basieren, regelmäßig ihre Liebhaber und werden nicht selten innerhalb diverser Fachforen empfohlen. Zu nennen wären an dieser Stelle beispielsweise Speaker, die auf Flächenstrahlern oder dem von Dr. Oskar Heil entwickelten Air Motion Transformer basieren.

Ein weiterer kontroverser Diskussionspunkt ist und bleibt die Größe von Speakern und deren Auswirkung auf das Klangvolumen. Gerade in einer Zeit, in der Technik immer kompakter wird und der Trend in Richtung Kleinstgeräte geht, treffen an diesem Punkt kaum vereinbare Meinungen aufeinander. Und damit sind wir wieder am Ausgangspunkt – denn neben den zahlreichen objektiven Kriterien, die ein Lautsprecher natürlich vorerst zu erfüllen hat, um als qualitativ hochwertig eingestuft zu werden, sind es letztlich die subjektiven Befindlichkeiten, die zum Zünglein an der Waage werden.

In diesem Sinne zeichnet sich eine spannende Diskussion auf dem ALMA-Symposium ab. Los geht es ab am 04. April 2009, 13.30 Uhr in Halle 8.1 der Konferenzebene. Das Symposium beginnt um 9:15 Uhr und steht allen Besuchern der Prolight + Sound offen.

(Bild: sxc.hu)

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