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Wellenfeldsynthese – die Bildung virtueller Klangräume (Teil 1)


Dienstag, 5. Februar 2008

welle1c.jpg Trotz weiter Verbreitung in Konzert- und Kinosälen, großer Akzeptanz im Heimanwendungsbereich und zunehmender Zahl formatoptimierter CDs und DVDs scheinen die Grenzen des mit konventioneller 5.1-Stereophonie Möglichen erreicht. Um das Schallfeld eines bestimmten Raums realistisch nachzubilden, rückt zunehmend das Verfahren der akustischen Wellenfeldsynthese (WFS) in den Fokus klangoptimierter Soundarchitektur.

Mit der praktischen Anwendung der Wellenfeldsynthese setzen sich auch zwei Vorträge im Rahmen der Prolight + Sound auseinander. Clemens Kuhn-Rahloff (Sonic Emotion AG) wird sich in seinem Referat am 13.03 um 12.45 Uhr Symmetrie 2 das derzeit im Bau befindliche Wellenfeldsynthese-System im Konzertsaal der Hochschule für Musik Detmold präsentieren. Das System umfasst 360 unabhängige Lautsprecherkanäle verteilt auf ein durchgehendes Lautsprecherarray rund um das Publikum (500 Plätze) sowie Deckenlautsprecher. Da der Saal für ein breites Repertoire genutzt wird (Kammermusik, Orchesterbesetzungen, zeitgenössische Musik, Big Band etc.) wird das System auch eine variable Raumakustik zur Verfügung stellen. Ein besonderer Punkt stellt die Integration des Systems in den Saal und die Innenarchitektur dar.

Anselm Goertz und Michael Makarski (beide Audio & Acoustics Coonsulting Aachen) sprechen in ihrem Referat über die Erfahrungen aus dem Betrieb der weltgrößten Wellenfeldsynthese-Anlage. Was hat sich bewährt, was gilt es zu verbessern? Vorschläge für eine Optimierung der Planungssituation, Einmessungen sowie Lautsprecherkonzepte werden dann am 13.03. um 14.15 Uhr, ebenfalls im Raum Symmetrie 2, diskutiert.

ein Kommentar zu “Wellenfeldsynthese – die Bildung virtueller Klangräume (Teil 1)”


  1. Otto Humburg sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Schrift ist zu blass, ähnlich wie beim Kleingedruckten in Versicherungsverträgen, das man möglichst überlesen soll. Kein Wunder daher, dass bisher sonst keine Kommentare da sind. Ich habe es deshalb auch nicht gelesen trotz großen Interesses für das Wellenfeldsynthese-Verfahren.
    Mit freundlichem Gruß,
    Otto Humburg

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